HCG (Ovogest®) bei Ovarialzysten

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HCG (Ovogest®) bei Ovarialzysten

Beitrag  brainy am So 20 Apr 2014, 23:26

Hallo Zusammen,

wer von Euch behandelt Zystenschweinchen mit den Hormonspritzen HCG (Ovogest®)?
Wie oft bekommen sie die Spritzen? Über welchen Zeitraum?

Meine Oma Mila hat diese jetzt 3 x im Abstand von 14 Tagen je eine Spritze bekommen und es steht die Frage im Raum, ob sie das weiter bekommen sollte/darf. Sobald 10 Tage nach der letzten Spritze vergangen sind, wird sie schon wieder verhaltensauffällig und frisst schlechter. Sobald wieder die Spritze gegeben ist, bessert sich alles schlagartig.

Mein TÄ sagte, dass die Initialtherapie 3 Mal ist (aller 14 Tage eine Spritze). Wir würden es bei Bedarf gern weiter geben.
Wer hat Erfahrung und kann hier mal kurz berichten?

Danke!
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Re: HCG (Ovogest®) bei Ovarialzysten

Beitrag  Bärbel am Mo 21 Apr 2014, 09:02

Ich kenn mich da leider nicht mit aus  No


Zuletzt von Bärbel am Mo 21 Apr 2014, 18:14 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: HCG (Ovogest®) bei Ovarialzysten

Beitrag  laura1212 am Mo 21 Apr 2014, 18:10

Meine Juna hat hat die Spritzen auch 3 Mal im Abstand von 14 Tagen bekommen. Das ist die gängige Behandlungsmethode.  Sie haben bei ihr auch fast sofort angeschlagen und ca 3 Monate gehalten, bis wieder kahle Flanken auftraten. 

Allgemein wird immer gesagt, dass die Spritzen mind. 3 mal im Abstand von 10 - 14 Tagen gegeben werden sollten. 
Allerdings ist es wohl so, dass es durch die HCG Spritzen (über einen langen Zeitraum) zu Gebärmutterveränderungen kommen kann.
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Re: HCG (Ovogest®) bei Ovarialzysten

Beitrag  dar am Mo 21 Apr 2014, 19:42

Hallo, wenn das Ovogest anschlägt und sie sich darunter bessert, dann wäre es eine Überlegung die Dame zu kastrieren.
Bevor direkt kastriert wird, wird oft erst ovogest probiert, ob es für das Tier einen Effekt bringt, wenn dem so ist, wie in deinem Fall, wäre eine Kastration möglich und sinnvoll.
Und du hättest ein lebenslang Ruhe. Wenn die Gebärmutter nicht verändert ist, kann man bei Meerschweinchen über die Flanken kastrieren, d.h. man macht links und rechts einen Schnitt und entfernt nur die Eierstöcke.
Der Vorteil wäre, dass das Tier am Bauch keinen Schnitt braucht, sondern nur seitlich (die Aufhängung der Eierstöcke ist nur sehr kurz, man kommt leichter ran), die "Last" der Bauchorgane liegt nicht auf der Naht. Vorraussetzung ist immer, dass die Gebärmutter nicht verändert ist, ansonsten muss der Zugang am Bauch gemacht werden, um alles zu entfernen. Man kann bei Meerschweinchen die Gebärmutter drin lassen, weil sie nicht wie Kaninchen zu einer Entartung der Gebärmutter neigen.

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Re: HCG (Ovogest®) bei Ovarialzysten

Beitrag  brainy am Mo 21 Apr 2014, 23:24

Danke für Eure Antworten. Omi Mila ist nur schon 8 1/2 Jahre alt. Eine OP ist daher ausgeschlossen.
Wenn die einzigen Langzeitfolgen des HCG Gebärmutterveränderung wären,  dann ist die Frage, ob es für Mila noch eine lange Zeit gibt. Vermutlich wird sie irgendwann aufgrund anderer Dinge ihre Koffer gepackt haben, bevor Langzeitfolgen auftreten. Daher meine Frage, ob sie HCG einfach weiter bekommen könnte.

Gibt es noch weitere Erfahrungen mit HCG?
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Re: HCG (Ovogest®) bei Ovarialzysten

Beitrag  Feyana am Di 22 Apr 2014, 08:07

Heike müsste sich damit doch auskennen meine ich.... mich wundert das sie hier noch nix geschrieben hat. Question 

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Re: HCG (Ovogest®) bei Ovarialzysten

Beitrag  laura1212 am Di 22 Apr 2014, 20:36

Lasst der Heike mal ein wenig Zeit .... Sie hat sich bei , dass es der Santi ganz ganz schlecht geht. Heute wollte sie wieder zum Ta da sollte sich entscheiden, ob die Maus gehen darf .... Sad
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Re: HCG (Ovogest®) bei Ovarialzysten

Beitrag  dar am Di 22 Apr 2014, 21:11

Ok, das sie 8 ist, war mir nicht bewusst. Dann ist Nein rät natürlich hinfällig. Bei einem so alten schwein kann man aber schon mal an eine dauertherapie denken.
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Re: HCG (Ovogest®) bei Ovarialzysten

Beitrag  brainy am Mi 23 Apr 2014, 21:54

  Ich möchte dieses Thema bitte nochmal nach oben schieben - ich weiß, dass hier im Forum Mitglieder sind, die mit HCG behandeln. Bitte fühlt Euch angesprochen und berichtet mal hier.

Danke!
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Re: HCG (Ovogest®) bei Ovarialzysten

Beitrag  brainy am Do 24 Apr 2014, 22:12

 
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Re: HCG (Ovogest®) bei Ovarialzysten

Beitrag  Gast am Sa 26 Apr 2014, 09:53

Sorry, ja ich hätte mich schon gemeldet, bin aber wie gesagt, nur sporadisch hier,
ich kämpfe immer noch mit Santi, möchte heute auch darüber schreiben.

HCG: langjährige Erfahrungen - da hier jedes Meeri-Mädel Eierstockzysten hat,
außer die jüngeren - Angel und Sky - und Nikita habe ich schon unter Beobachtung,
die geht als nächstes zum Schallen, die hat auch schon Anwandlungen.

Leider hat aber auch JEDES Meeri bei mir nach mehreren HCG Spritzen eine veränderte
Gebärmutter bekommen und bei Cindy und Hope war es die Todesursache und ich
leider habe ich das Gefühl auch bei Santi. Zu Bonny muss ich auch noch schreiben.

Es ist wohl leider eine Nebenwirkung, deshalb suche ich auch mittlerweile verzweifelt
nach Alternativen, da bei Bonny nix anschlägt, das Chlor... was Laura mir schrieb, werde
ich ausprobieren, ich habe keine Alternative mehr, Bonny ist über 5 Jahre, OP - sehr
riskant, meine TA macht es nicht mehr.

Santi hat auch durch die HCG Spritzen Gebärmutter-Krebs bekommen.
Aber ... bevor das bei Andreas alten Meeri-Dame auftritt, vergeht sicherlich Zeit.
Eine OP ist da nicht mehr drin.

Parallel kannst Du natürlich probieren: Ovarium comp./Hormeel/ Pulsatilla ... etc.
manchmal schlägt es an, bei meiner Bonny leider nicht.

Ich würde mit den nächsten Spritzen warten, bis sie wieder auffällig wird. Mit Hope
habe ich es so gemacht, das sie z. B. auch nur 1 Spritze bekommen hat, die hat dann
schon für ne Weile geholfen, dann hat sie nicht die volle Dröhnung mit 3 Spritzen
bekommen. Sie hat dann noch 1 Jahr gehabt. Sie wurde 6 Jahre und 4 Monate.

Andrea, viel Wahl hast Du nicht, sie ist zu alt und ich denke, wenn Du ihr mit den
Spritzen das Leben noch erleichtern kannst, ist es alles ok.

Bei jüngeren Meeris, die noch von der körperlichen Konstitution zu operieren wären,
würde ich das vorziehen, ich ließ Lilli auch mit 4 Jahren operieren, weil die Zysten vom
Wachstum her im Körper so schnell so groß wurden, sie lebt sehr gut und wird am 23.5.
7 Jahre. Aber eine OP ist natürlich IMMER ein Risiko.

Andrea, hast Du die Meeri-Dame schallen lassen? Was ist dabei herausgekommen? Also
Größe der Zysten?

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Re: HCG (Ovogest®) bei Ovarialzysten

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