Infos zu Ovarialzysten und mgl. Behandlungen

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Infos zu Ovarialzysten und mgl. Behandlungen

Beitrag  Petra am Mi 19 Jan 2011, 11:10

Ich habe im Sommer meine Molly nach einer Ovarialzysten-OP verloren und habe mir natürlich haufenweise quälende Gedanken gemacht, ob die Entscheidung (vom TA empfohlen) wohl richtig war. Es gibt ja auch Therapien mit Spritzen oder Medikamenten. Ab wann ist eine OP unumgänglich? Hängt das von der Größe der Zysten ab? Ist zwar jetzt völlig vom Thema weg, aber mich beschäftigt die Frage schon länger - zumal meine alte Lovis kleine Zysten hat. Die TÄ (eine andere) hat gesagt, da müsste man aber erstmal nichts unternehmen. Sollte ich Lovis regelmäßig (in welchen Abständen?) vom TA abtasten lassen? Warten, bis die Haare an den Flanken ausfallen, scheint mir irgendwie auch nicht ratsam.
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Re: Infos zu Ovarialzysten und mgl. Behandlungen

Beitrag  Nicole am Mi 19 Jan 2011, 11:27

Habe das Thema mal gesplittet, da es ja hier um allgemeine Fragen zum Thema geht.

Also, Zysten sind ein heikles Thema, eben weil die Behandlungsmöglichkeiten nicht sehr vielfältig aber riskant sind.

Es gibt Hormonspritzen. Diese haben aber wohl schlimme Nebenwirkungen.
Es gibt die Möglichkeit der Total-OP, also alles wird entfernt, Eierstöcke und Gebärmutter.
Dann gibt es noch die Möglichkeit , die Zysten durch Quetschen, Punkiton oder ähnliches, zu leeren.

Meine TÄ rät von allem ab, außer der OP. Die sollte allerdings auch nur dann stattfinden, wenn es der Gesudnheitszustand des Tieres zulässt. Zu alt sollten sie nicht sein. Z.B. Anneliese hatte auch Zysten, da war von Anfang an klar, OP nein. Ist also immer eine Fall-Entscheidunng.

Weiterhin gibt es homöopathische Sachen, die gut eingesetzt werden können, wenn eine OP eben nicht mehr möglich ist (alte, schwache, anderweitig kranke Tiere).

Letztendlich sollte man sich immer alle Alternativen mit den zugehörigen Risiken vom TA erläutern lassen. Wichtig ist hier auch oft eine zweite Meinung. Denn leider raten auch TÄ von der OP ab, obwohl das Tier dazu in der Lage wäre, weil sie selbst keine Efahrungen mit der OP haben. Hier ist es ganz wichtig, sich für die OP einen TA zu suchen, der solch einen Eingriff schon häufig gemacht hat! Denn es ist eben nicht ne einfach "Hoden-ab-Geschichte" sondern eine (im Vergeilch zum kleinen Körper) Riesen-Bauchraum-OP mit entsprechenden Risiken.

_________________
Liebe Grüße von Nicole und den Pappnasen:



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Re: Infos zu Ovarialzysten und mgl. Behandlungen

Beitrag  Petra am Do 24 Nov 2011, 16:11

Ich habe das Thema hier noch mal hochgeholt, weil Lovis' Zysten ja nun doch hormonell aktiv geworden sind. Operieren lassen werd' ich mein altes Mädchen (trotz des positiven Ausgangs bei Emilie) nicht, weil sie einfach schon so alt ist.

Seit einigen Wochen bekommt sie homöopathische Mittel, die aber wenig bis keine Wirkung zeigen (Zuerst Sepia D6, dann Sulfur, im Moment Ovarium Comp.). Lovis sieht leider zunehmend aus wie ein gerupftes Huhn . Vielleicht wäre es ohne diese Mittel aber noch schlimmer, das kann ich nicht beurteilen. Vom Verhalten her ist sie nämlich eigentlich recht normal. Keine übertriebene Aktivität und kein Bebrommseln der anderen (jedenfalls nicht öfter als bei anderen gesunden Tieren). Sie frisst auch gut und hält ihr Topgewicht. Da sie sich recht oft kratzt, haben wir sie vorsichtshalber auch gegen Parasiten/Milben behandelt, aber auch das hat nicht viel bewirkt.

Habt ihr noch Tipps, Ideen, was ich machen kann? Habe gehört, dass Traumeel oder Hormeel die Wirkung von Ovarium Comp. verbessern sollen. Mein Tierarzt weiß darüber aber nichts und ich hab' nirgendwo eine konkrete Dosierung für diesen Fall gefunden. Hat jemand Erfahrung mit den Hormonspritzen? Die hatte Nicole in ihrer Antwort ja auch schon erwähnt. Welche Nebenwirkungen sind da bekannt (habe was von Krebs gelesen)?

Ab wann ist es sinnvoll, das Mittel zu wechseln? Nach welchem Zeitraum müssten sich Ergebnisse zeigen? Sorry für die vielen Fragen, aber ich bin da gerade echt ratlos.
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Re: Infos zu Ovarialzysten und mgl. Behandlungen

Beitrag  Gast am Do 24 Nov 2011, 18:47

Hallo,

bin neu hier (hab mich bei Mitgliedervorstellung auch erstmal kurz vorgestellt), wollte aber zum Thema Eierstockzysten auch kurz meinen Senf dazugeben.

Meine Lucy (mittlerweile verstorben) hatte über Jahre Eierstockszysten. Allerdings waren die Zysten nicht aktiv, sprich: kein gebrommsel, kein Fellausfall, keine Auffälligkeiten (nur diese Umfangsvermehrung und das in verhältnismäßig kleinem Umfang).

Ich hab mir nie Sorgen darum gemacht bis Lucy plötzlich immer wieder starke Aufgasungen bekam. Sie musste für eine Woche in die Tierklinik und die rieten mir dann, eine Komplett-OP durchführen zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt war Lucy aber bereits um die 5 Jahre und mir war das Risiko zu groß.

Von einer Freundin hatte ich gehört, dass sie ihren Hund (ebenfalls mit Zyste) bei einem Homöopathen hatte behandeln lassen. Das Ergebnis war sehr gut.

Daraufhin hab ich mich auf die Suche nach einem Homöopathen in der Tiermedizin gemacht (und die sind schwierig zu finden). Ich stieß auf Dr. Danowski in Dortmund.

Er erklärte mir, dass Lucy ein Problem mit der Leber hätte. Deshalb die Zyste, die Aufgasungen und die Athrose. Von da an bekam sie regelmäßig ein vom Tierarzt zusammengemischtes Tropfenpräparat (keine Ahnung was da alles drin war). Es hat lange gedauert, aber Lucy war nach einiger Zeit beschwerdefrei - nie wieder Aufgasungen, die Athrose war unter Kontrolle und die Zyste verschwand irgendwann.

Lucy ist fast 8 Jahre alt geworden. Sie musste letztendlich wegen ihres Herzens eingeschläfert werden, das wollte nicht mehr mitmachen.

Seitdem schwöre ich auf Homöopathie.

Mein Picasso hat nach einer langwierigen Kokzidien-Geschichte ein großes Magen-Darm-Problem: kriegt er Gurke, Tomate oder salatähnliches Futter zu fressen hat er massiven Durchfall (z.T. mit Blähungen). Mittlerweile hat er fast gar keinen normalen festen Stuhlgang mehr, ich muss extrem aufpassen, was er frisst und wieviel. Normalerweise soll ein Meerschwein ja um die 150 - 200 g Frischfutter / Gemüse zu fressen bekommen - er hätte nur noch Durchfall. Ich bin natürlich besorgt, dass er nicht genug Vitamine und so aufnimmt weil ich ja mit dem Grünzeug so aufpassen muss (wir haben gerade erst wieder 2 Tage strikte Heu-/Wasserdiät hinter uns).

Auch das lasse ich jetzt homöopathisch behandeln, aber da sind wir noch in der Anfangsphase. Es wird vermutlich Monate dauern aber der Tierarzt meinte, er kriegt das wieder hin (wenn Frauchen lange genug durchhält Wink ).

Vielleicht konnte ich ja ein bischen bei deiner Frage helfen...

Gruß

Mareen

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Re: Infos zu Ovarialzysten und mgl. Behandlungen

Beitrag  Petra am Do 24 Nov 2011, 20:30

Danke für deine ausführliche Antwort!

Tja, du hast es selbst schon geschrieben: Der richtige Arzt/die richtige Ärztin sind sehr entscheidend. Hab' zwar einen, der sich mit Homöopathie befasst, aber mit Meerschweinchen scheint er noch nicht so viel Erfahrung zu haben.
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Re: Infos zu Ovarialzysten und mgl. Behandlungen

Beitrag  Gast am Fr 25 Nov 2011, 07:06

Guten Morgen,

viele "normale" Tierärzte befassen sich nebenbei mit der Homöopathie.
Das erscheint mir dann meistens wir Rätselraten: wir fragen mal nach den Symptomen, lesen in einem (oder mehreren) Büchlein nach und geben eine Sorte Globuli mit.

Ich habe das Glück, einen richtig ausgebildeten Tierarzt gefunden zu haben, der auch eine komplette Ausbildung im Bereich Homöopathie hat (wobei ich auch eine Fahrtzeit von ca. 45 min hin und zurück habe und das im Regelfall einmal im Monat). Sprich: er behandelt ausschließlich (soweit möglich, es gibt natürlich Erkrankungen die mit z.B. Antibiotika behandelt werden müssen) mit naturheilkundlichen Mitteln. Die Mittelfindung ist wie beim Menschen: man muss genau die Symptome, das Verhalten des Tieres, seine Futtervorlieben und seinen Charakter beschreiben. All das fließt mit in die Zusammenmischung ein.
Die Behandlung mit homöopathischen Mitteln kann erst zu einer Verschlimmerung der Symptome führen und es dauert halt meistens länger aber grad für Tiere, die in der "Normalmedizin" austherapiert sind oder wo die Erkrankungen chronisch sind, ist diese Behandlungsweise meiner Meinung nach optimal.
Alle meine Tiere nahmen und nehmen ihre Tropfen freiwillig: kein einfangen, kein ins Maul spritzen notwendig. Im Gegenteil: für sie sind die Tropfen auf einem kleinen Stückchen Knäckebrot das absolute Leckerchen.

Ich hoffe das der Doc auch Picassos Futterunverträglichkeit in den Griff bekommt. Nach zwei Tagen Heudiät hat er gestern Abend ein winziges Stück Möhre bekommen und heute Morgen hatte er wieder Matschköttel. Im ganz schlimmen Fall schittet er Mini-Kuhfladen.... No

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Re: Infos zu Ovarialzysten und mgl. Behandlungen

Beitrag  Celly am Fr 25 Nov 2011, 09:33

Ach Gott, das klingt ja nicht einfach mit deinem Picasso! Ich hatte das bei Charlie nach seiner OP und auch in abgeschwächter Form mal in einer Gruppe, wo die Verdauung der Tiere aufgrund des Vorbesitzers extrem schlecht war. Ich habe gar keine Heu-Wasser-Diät gemacht. Allerdings muss ich dazusagen, dass Charlies Verdauung immer super war und es bei ihm wirklich nur die Narkose war, die er nicht vertragen hat. Bei ihm hat sich das also durch regelmäßiges Zufüttern und BBB-Gabe nach ein paar Monaten wieder normalisiert. Auch bei den Tieren mit der empfindlichen Verdauung hat es Monate gedauert, da habe ich in folgender Weise gehandelt: Ein paar Wochen habe ich mal nur geriebenen Apfel (Pektin!) und geriebene Möhre gegeben. Wenn sie das vertragen haben, habe ich pro Woche (!) eine Gemüsesorte neu angefüttert. Dabei ist es wichtig am ersten Tag nur wirklich ein daumenkuppengroßes Stück zu geben und die Menge dann so lange ganz langsam zu steigern, bis man merkt, die Tiere vertragen diese Gemüsesorte uneingeschränkt. Dann Pause machen mit dem Neu-Anfüttern. Und so Stück für Stück an neue Gemüsesorten gewöhnen. Jetzt, nach ca. 10 Monaten, fressen die beiden gut mit und ich kann alles normal füttern. Auch neue Sorten vertragen sie jetzt genauso schnell wie die anderen Schweinchen. Manchmal gab es aber auch Rückschritte, wo ich dann die Sorte wieder weglassen musste, weil sie sie nicht vertragen haben. Dann muss man wieder so lange Pause machen mit dieser Sorte, bis sich alles normalisiert hat, und dann mit einer anderen Sorte anfangen.

Zu den Hormonen:

Mit Yoki habe ich ja hier auch so ein kleines Hormon-Problemschweinchen sitzen. (Sie hat sich am Montag wieder auf Lara gestürzt und mehrfach zugebissen.) Dadurch habe ich auch viel darüber gelesen in den letzten Wochen. Also, die am häufigsten gespritzten Hormone sind: Ovogest, Gestagen, hCG und Laurabolin. Vor allem die Hormone, die direkt am Eierstock wirken, können durch die erhöhten Mengen Östrogen Krebs fördern, ja. Allerdings sollte man dabei immer an das Alter der Schweinchen denken. Bei älteren Schweinchen ist es "egal", da sich der Krebs dann meist erst so spät entwickeln würde, wenn das Schweinchen schon längst an etwas anderem gestorben ist, was nicht damit zusammen hängt. Außerdem muss man beobachten, wie oft eine solche Hormontherapie nötig ist. Das ist ja bei allen Schweinchen unterschiedlich. Wenn das Tierchen seine Hormone nicht so oft braucht, sinkt natürlich auch das Krebsrisiko.

Weiterhin hat mir meine TÄ am Dienstag erklärt, dass der Hormonhaushalt bei Meeris wohl schon lange total durcheinander ist, bevor eine Zyste überhaupt entsteht. Die Zysten sind also nur das Endresultat. Und da die Hormonproduktion durch die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) durch übergeordnete Hormone gesteuert wird, könnte man überlegen, gleich dort anzusetzen, wenn Hormone, die nur "an die Eierstöcke gehen", nicht wirken. Wir haben also, da bei Yoki keine oder nur eine winzige Zyste(n) gefunden wurde(n), mal dieses Hypophysenpräparat (hCG) getestet. Mal sehn. Auf jeden Fall muss man das Spritzen immer mehrmals wiederholen.

Ich würde wohl Stück für Stück die Hormone "durchprobieren". Leider gibt es ja doch noch viele Kastrationen, die schief gehen - vor allem, wenn das Tier schon recht alt ist.

Sorry, jetzt ist es doch recht viel Text geworden...
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Re: Infos zu Ovarialzysten und mgl. Behandlungen

Beitrag  lore am Fr 25 Nov 2011, 10:17

Hallo Ihr Lieben,

ich hab das Thema Ovarialzysten bei meinem mittlerweile verstorbenen Schweinchen Lore (Nicknamensgeber) durch. Bei ihr waren die Zysten ebenfalls hormonell aktiv, was sich in Haarausfall und enormer Brommselwut geäußert hatte. Ich hatte auch mehrere Strategien durchprobiert: Hormonspritzen, Homöopathie zur Unterstützung, mehrfache Punktion... Sie wurden aber immer größer und das Schweinchen irgendwie immer unförmiger (hinten dicker, vorne dünner). Der TA meinte, die Zysten seien mittlerweile so groß, dass sie ihren Magen-Darm-Trakt verlegen würden. Aufgrund der Mehrkammerigket der Zysten konnte man sie nicht ausreichend punktieren, um wirklich Entlastung zu schaffen. Sie würde ohne Op vermutlich verhungern, da sie nicht mehr genug Futter aufnehmen könnte, wie sie eigentlich bräuchte. Also habe ich mich dann doch zur Op entschieden, obwohl sie schon über 5 Jahre alt war.
Die Zysten waren riiieeesig! Mein Schweinchen wog präoperativ 1100g, postoperativ 680g! Surprised Wir hatten dolle Angst, dass der Volumenunterschied ihr dann trotz Infusion zum Verhängnis werden würde.
Sie war schon nach wenigen Tagen wieder soweit fit, allerdings hat es lange gebraucht, bis sie das Gewicht wieder ein wenig aufgeholt hatte. Das Fell ist auch nie so richtig nachgewachsen. Sie sah immer ein wenig strubbelig aus. Aber sie war wieder richtig gut drauf und hatte noch zwei schöne Jahre, bis sie schließlich ein Blasenstein, Zahnprobleme und natürlich auch ihr Alter über die RBB geschickt haben.
Natürlich ist es immer eine Einzelfallentscheidung. Ich habe mich aber damals etwas geärgert, dass ich so lange gewartet habe, bis es dann doch so kritisch um sie stand.
Soviel zu meinem kleinen Erfahrungsbericht. Viel Glück und Daumendrücken für Lovi, Picasso und alle anderen Sorgenschweinchen!
Daumendrücken get well
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Re: Infos zu Ovarialzysten und mgl. Behandlungen

Beitrag  Gast am Fr 25 Nov 2011, 10:37

Celly schrieb:Ein paar Wochen habe ich mal nur geriebenen Apfel (Pektin!) und geriebene Möhre gegeben. Wenn sie das vertragen haben, habe ich pro Woche (!) eine Gemüsesorte neu angefüttert. Dabei ist es wichtig am ersten Tag nur wirklich ein daumenkuppengroßes Stück zu geben und die Menge dann so lange ganz langsam zu steigern, bis man merkt, die Tiere vertragen diese Gemüsesorte uneingeschränkt. Dann Pause machen mit dem Neu-Anfüttern. Und so Stück für Stück an neue Gemüsesorten gewöhnen.


Das hört sich interessant an. Ich glaube, das werden wir mal ausprobieren. Ich besorg mir erstmal wieder BB und zusätzliches CriticalCare (er kriegt morgens schon immer ne Ration mit etwas Vit. C Pulver) und dann werde ich die Futtermethode mal ausprobieren.
Pepper muss dann da halt mit durch (die kann ja unter der Hand was nebenher kriegen)

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Re: Infos zu Ovarialzysten und mgl. Behandlungen

Beitrag  Celly am Fr 25 Nov 2011, 10:50

@ Luna: Was du dir vielleicht auch gleich noch mit hinstellen solltest, ist Sab Simplex. Ich habe es in der ersten Zeit immer mit gegeben, damit durch die neuen Gemüsesorten keine Blähungen entstehen. Der Vorteil ist ja, dass die Wirkung von Sab Simplex rein physikalisch ist und es nicht schaden kann. Smile Achso, und bei dem Pause machen mit dem Anfüttern behältst du die neu angefütterte Gemüsesorte natürlich bei, so dass es Stück für Stück mehr Sorten werden. Was du auch noch unterstützend füttern kannst, sind Trockenkräuter, die werden auch sehr gut vertragen und helfen der Verdauung. Und nochwas fällt mir ein: die Erbsenflocken musste ich anfangs auch weglassen, weil die auch blähend wirken bei empfindlicher Verdauung (da Hülsenfrüchte). Hier musste ich übrigens auch feststellen, dass auch unterschiedliche Salatsorten verschiedene Gemüsesorten sind... Wink Manchmal musste ich ganz schön rennen, damit ich auch genau diese Salatsorte bekomme, die ich gerade angefangen hatte anzufüttern.
Hehe, ja, bei mir musste auch die ganze Gruppe durch... Lach3

Dann wünsche ich dir mal viel Erfolg! Du kannst ja mal berichten, wie es sich entwickelt. Aber, wie gesagt, es kann Monate dauern, bis man die Verdauung wieder hinbekommt.
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Re: Infos zu Ovarialzysten und mgl. Behandlungen

Beitrag  Feyana am Fr 20 Apr 2012, 12:50

Da mich das Thema aktuell gerade doch recht stark beschäftig hab ich beim Suchen im Netz was interessantes gefunden.

http://tierarztpraxis-zinke.de/app/download/5775276645/Biologisch+Behandlung+von+Ovarialzysten+beim+Meerschweinchen.pdf

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Re: Infos zu Ovarialzysten und mgl. Behandlungen

Beitrag  Birgitta am Fr 20 Apr 2012, 19:28

Danke für den tollen Artikel, ich hab ihn gleich gespeichert.
Natürlich hoffe ich, dass Honey keine Zysten bekommen wird, aber man weiß ja nie No !

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Re: Infos zu Ovarialzysten und mgl. Behandlungen

Beitrag  Babba_Holli am Fr 20 Apr 2012, 19:30



Ich hab's mir auch gleich mal ausgedruckt, gespeichert sowie so. Ja Danke

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sowie allen  Engelchen Engel
 
_____Übrigens: Wer Reschtchreipfeler findet darf sie gerne behalten  Lach3 _____
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Re: Infos zu Ovarialzysten und mgl. Behandlungen

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